05.12.2009 – Artischocke reguliert Blutfette und hilft bei Völlegefühl

f70eb9df39346c11dee9198595e8fc1be5a692f1.jpg
Die zu den den Korbblütler gehörende Artischocke spielt nun schon seit mehr als 4000 Jahren, aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe, eine Hauptrolle in den Küchen der Feinschmecker.

Gerade in den Festtagen, wenn die Portionen etwas größer sind, hilft unser Heilpflanzensaft sehr gut gegen Völlegefühl und reguliert gleichzeitig die Blutfette. So kann man den Festtagsschmaus ohne späte Reue genießen.

Die Artischocke enthält Caffeoylchinasäuren, wie beispielsweise die Chlorogensäure und das Cynarin, aber auch Flavonoide und Sesquiterpenlactone. Für die Wirksamkeit wird ein Komplex aus den genannten Wirkstoffen verantwortlich gemacht (Synergismus). Am wirkungsvollsten scheinen die Caffeoylchinasäuren zu sein, da sie die Bildung von Galle in den Leberzellen anregen und Cholesterin und Triglyceride zu senken vermögen. Darüber hinaus hat die Artischocke noch weitere Inhaltstoffe zu bieten. Genannt seien organische Säuren, Vitamine (Niacin, Vitamin C), Mineralstoffe (Kalium, Magnesium, Kalzium) und Ballaststoffe.

Die Wirkung des frischen Presssaftes aus Artischockenblütenknospen ist deshalb so gut, weil in diesem der Gesamtkomplex von Wirk- und Inhaltsstoffen, also alle bioaktiven Stoffe in ihrer natürlichen Harmonie, man spricht vom gesamten Wirkstoffring
der frischen Pflanze), unverdünnt und in konzentrierter Form und seiner natürlichen Zusammensetzung enthalten sind. Bei der Herstellung wird auch auf den richtigen Erntezeitpunkt geachtet. Dieser ist deshalb so wichtig, weil dann die höchsten Gehälter an Inhaltsstoffen in der Pflanze sind.
In einer ganz neuen Untersuchung in 6 Studienzentren (Fachärzte für Allgemeinmedizin
und Innere Medizin) in Nordrhein-Westfalen und Hessen wurde erstmals die Wirksamkeit eines Presssaftes aus frischen Artischockenblütenknospen (Schoenenberger) bei 110 Patienten mit Verdauungsbeschwerden näher untersucht. Die Studie wurde von Dr. Tankred Wegener ausgewertet und in der „Zeitschrift für Phytotherapie“ (S. 111-116, 2009) publiziert.
Die Patienten litten unter Völlegefühl nach dem Essen, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, krampfartige Schmerzen im Unterleib, Übelkeit, Aufstoßen und Blähungen.
Die Patienten mit einem mittleren Alter von 54 Jahren erhielten 2- bis 3-mal täglich vor den Mahlzeiten 10 ml Presssaft. Die maximale Behandlungsdauer betrug 12 Wochen. Nach 6 Wochen erfolgte eine Zwischenuntersuchung. Die Ergebnisse waren eindeutig. Sowohl die Bewertung durch die Ärzte als auch durch die Patienten fiel sehr positiv aus. Es besserten sich eindeutig die Appetitlosigkeit, Druck-, Schwere- und Spannungsgefühl im Oberbauch, Völlegefühl, Bauchschmerzen, krampfartige Schmerzen, Übelkeit, Aufstoßen und Blähungen. Insgesamt besserte sich die krankheits- bzw. beschwerdebedingte Lebensqualität nach 6 Wochen um fast 60 % oder mehr und nach 12 Wochen um etwa 80 %. Die Wirkung wurde sowohl von Ärzten als auch von den Patienten in 87 % der Fälle mit „sehr gut“ oder „gut“ bewertet. Auffällig war die weitere zunehmende Verbesserung bei längerer Anwendung.
Bei den genannten Untersuchungen wurde nach 6 bzw. 12 Wochen eine Senkung des Gesamtcholesterins (12 % bzw. 21 %), des LDL-Cholesterins (11 % bzw. 18 %) und der Triglyceride (8 % bzw. 14 %) ermittelt. Der HDL-Cholesterinwert blieb unverändert.
Wichtig bei solchen Untersuchungen ist auch die Bewertung der Verträglichkeit. Die Medikation mit dem naturreinen Heilpflanzensaft wurde als „sehr gut“ und „gut“ sowohl von Ärzten als auch von Patienten bewertet.


Bis heute wurden folgende Wirkungen der Artischocke zugeschrieben:

• Eine Anregung der Gallenbildung in den Leberzellen.
• Eine Förderung der Ausschüttung der Galle aus der Gallenblase in den Zwölffingerdarm. Das ist besonders wichtig für die Fettverdauung. Die in der Galle enthaltenen Gallensäuren emulgieren nämlich die Nahrungsfette. Nun haben Verdauungsenzyme leichtes Spiel diese im Darm aufzuspalten, erst dann können sie vom Körper aufgenommen werden. Der Gallensaft spielt auch eine wichtige Rolle bei der Resorption von fettlöslichen Vitaminen (A, D, E, K).
Gerade in Zeiten der Völlerei, wie dies an den Festtagen der Fall ist, hilft der Heilpflanzensaft Artischocke sehr gut gegen die meist sich zeigenden Verdauungsbeschwerden. Immer wieder höre ich von Reformhauskunden, die den Saft vor den Mahlzeiten einnehmen und dann solche Tage ohne Probleme überstehen.
• Eine Senkung des Gesamtcholesterinspiegels, des LDL-Cholesterins (umgangssprachlich als „schlechtes“ Cholesterin bezeichnet) und der Triglyceride. Erhöhung bzw. Stabilisierung des „guten“ HDL-Cholesterins.
• Antioxidative Wirkung. Antioxidantien sind an Entgiftungsvorgängen im Organismus beteiligt. Sie verhindern auch die Umwandlung des Cholesterins in „schädliches Cholesterin“ (oxidiertes LDL). Dieses o-LDL-Cholesterin ist deshalb so gefährlich, weil es sich an den Gefäßwänden ablagert.
• Harntreibende Wirkung.
• Eine Leberschutzwirkung und eine Steigerung der entgiftenden Funktion der Leber.

Hinweis: Artischockenzubereitungen dürfen nicht bei Verschluss der Gallenwege, bei Gallensteinen und bei einer bekannten Überempfindlichkeit auf Artischocken oder Korbblütler gegeben werden.

von Heinz Scholz

Reform Rundschau - Ausgabe 12/2009

Pflanze des Monats

Der Granatapfel zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Er stammt ursprünglich aus Zentralasien – vermutlich aus Persien – und wird seit mehr als 5000 Jahren angebaut. Die Frucht des Granatapfelbaums wird bereits in den Schriften des Altertums erwähnt.

Cocktail-Rezepte

Zaubern Sie gesunden Genuss mit unseren leckeren Mix- Rezepten aus Schoenenberger Heilpflanzensäften. Los geht's!

OLBAS SPORT Online-Shop

Deutsche Profi-Kicker schwören auf OLBAS SPORT. Das gesamte Sortiment für Ausdauersportler ist ab sofort im Internet erhältlich!