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Brennnessel (Urtica dioica, Urtica urens)
Vom Feld in die Flasche  - Anbau und Verarbeitung der Heilpflanzen

Die Herstellung von Heilpflanzensäften stellt höchste Anforderungen an Anbau und Verarbeitung der Rohstoffe. Die Pflanzen werden so frisch und so schnell wie möglich verarbeitet, damit der Gesamtreichtum der Zelle für die Therapie bewahrt bleibt. Der Weg der Heilpflanzen vom Feld in die Flasche dauert nicht länger als einen Tag.

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Unkrautjäten ist noch immer größtenteils Handarbeit

Bio-Anbau

Die Qualität der Frischpflanzentherapie gründet auf dem Anbau gesunder Heilpflanzen auf einem gesunden Boden. Der größte Teil der Rohstoffe für Schoenenberger Heilpflanzensäfte stammt aus streng kontrolliertem Bio-Anbau. Die Kräuter und Gemüse werden aus biologischem Saatgut gezogen und konsequent biologisch kultiviert. Gedüngt wird ausschließlich mit Kompost und nicht mit Kunstdünger. Untersuchungen des Wirkstoffgehalts im Labor haben ergeben, dass bei stickstoffgedüngten Pflanzen beispielsweise der wichtige Mineralstoffgehalt weit unter der Mindestgrenze für natürlich gewachsene Pflanzen liegt. Die gewünschten Spurenelemente, die die Pflanze aus dem Boden aufnimmt, erhält man durch einen wohldurchdachten Wechselanbau. Auch chemische Schädlingsbekämpfungsmittel sind nicht notwendig. Durch eine exakte Kenntnis der Lebensbedingungen von Pflanzen wird der Befall durch natürliche Methoden verhindert oder bekämpft. Dazu kommt noch eine wesentliche Regel beim Feldanbau von Wildpflanzen: Jede Pflanze hat in der Natur ihren besonderen Standort, den sie selbst gewählt hat. Also muss man auf den Feldern für jede einzelne Pflanze unterschiedliche Lebensbedingungen schaffen, die für die Brennnessel etwa ganz anders sind als für Spitzwegerich oder Johanniskraut. Manche Heilpflanzen verweigern sich einem feldmäßigen Anbau sogar ganz. Der Kultivierung von Heilpflanzen erfordert somit Geduld und Wissen. Auch die Vertragsanbauer der Firma Schoenenberger arbeiten mit viel Erfahrung im ökologischen Heilpflanzen-Anbau. Sie sind schon in dritter Generation für das Unternehmen tätig.

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Johanniskraut-Ernte in Magstadt

Ernte

Die Heilpflanzen aus dem Schoenenberger Sortiment haben das ganze Jahr über Saison. Es beginnt mit der Mistel im Frühjahr und endet mit Knollengewächsen wie Kartoffeln, Schwarzrettich und Sellerie im Herbst. Von großer Bedeutung ist die Wahl der richtigen Erntezeit, nämlich jener Moment, da der Zellsaft der Pflanze die meisten Wirkstoffe enthält. Dieser Zeitpunkt ist bei jeder Pflanze verschieden und dauert nur wenige Tage. Genau zu diesem Zeitpunkt sollen die Heilpflanzen gepresst und binnen weniger Stunden in Flaschen abgefüllt werden, gemäß dem Schoenenberger Motto: „Vom Feld in die Flasche“.

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Frisches Johanniskraut wird gehäckselt

Herstellung

Nach der Anlieferung der frischen Pflanzen im Pflanzensaftwerk werden diese zunächst gewaschen und dann zerkleinert, damit der Saft beim Pressen vollständig austreten kann. Die zerkleinerten Pflanzen werden schichtweise auf die Gitter einer sogenannten Packpresse verteilt und mit einem Druck von 250 bar gepresst. Alle wertvollen Inhaltsstoffe der Pflanze bleiben bei diesem schonenden Verfahren erhalten. Die Heilpflanzensäfte enthalten weder Lösungsmittel, Konservierungsmittel noch chemische Zusätze wie Zucker oder Alkohol. Selbstverständlich kontrolliert Schoenenberger den Wirkstoffgehalt laufend in modernen Labors. Der frisch gepresste Pflanzensaft enthält zunächst noch Trübstoffe. Diese werden mit Hilfe einer Zentrifuge vom Saft getrennt. Ungefähr einen halben bis dreiviertel Liter Saft gewinnt man aus einem Kilogramm Pflanzen. Durch das Verfahren der Uperisation, das ist eine schonende Kurzzeiterhitzung, wird der Pflanzensaft keimfrei gemacht. Nun kann er ohne Konservierungsmittel oder Stabilisatoren in Flaschen abgefüllt werden. Auch ohne Zusätze bleiben die Pflanzensäfte in der originalverschlossenen Flasche über Jahre hinweg haltbar.

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Die Horden mit dem Pflanzenschnitt werden für den Pressvorgang vorbereitet.

Quarantäne, Verpackung, Lagerung, Auslieferung

Bevor die Saftflaschen etikettiert, verpackt und mit einem Beipackzettel versehen werden, kommen sie in ein Quarantänelager bis alle notwendigen Kontrollen - beispielsweise die Analyse des Wirkstoffgehalts und der Keimfreiheit - abgeschlossen sind. Erst danach wird das Arzneimittel „Schoenenberger naturreine Heilpflanzensäfte“ an die Reformhäuser und Apotheken ausgeliefert.

Kompostierung der Reststoffe

Die pflanzlichen Reststoffe aus der Produktion werden kompostiert und nach einer weiteren Laboranalyse als Bio-Dünger für den Anbau neuer Heilpflanzen auf die Felder ausgebracht. Eingebettet in diesen natürlichen Kreislauf stellt die Firma Schoenenberger Heilpflanzensäfte seit über 80 Jahren hochwertige Naturarzneimittel her.

Pflanze des Monats

Der Granatapfel zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Er stammt ursprünglich aus Zentralasien – vermutlich aus Persien – und wird seit mehr als 5000 Jahren angebaut. Die Frucht des Granatapfelbaums wird bereits in den Schriften des Altertums erwähnt.

Schlankheits-Kur

Mit Natur zur Wunschfigur! Schoenenberger Schlankheits-Kur: Der Klassiker aus dem Reformhaus.