Granatapfel

Granatapfel (Punica granatum L.)
- - vitale Kraft vom Baum des Lebens
- - besonders reich an Polyphenolen
- - für gesunde Zellen und Gefäße
Historie und allgemein Wissenswertes
Der Granatapfelbaum zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Er stammt ursprünglich aus Zentralasien – vermutlich aus Persien – und wird seit mehr als 5000 Jahren angebaut. Die Frucht des Granatapfelbaums wird bereits in den Schriften des Altertums erwähnt. Sie gilt in der Mythologie als Symbol für ewige Jugend und Fruchtbarkeit – wohl wegen der vielen hundert Samen in jeder Frucht, die von wohlschmeckendem Fruchtfleisch umgeben sind. Historiker gehen davon aus, dass der Baum des Lebens im Garten Eden ein Granatapfelbaum war.
Botanik und traditionelle Verwendung
Der Granatapfelbaum (oder –strauch) wird bis zu 5 m hoch und kann einige hundert Jahre alt werden. Im Frühjahr und Sommer trägt er wunderschöne orangerote, trichterförmige Blüten. Die Früchte werden im September bis Dezember geerntet. Der Granatapfel (lat. Punica granatum L.) enthält unzählige ca. 3 mm große Samen, die von durchscheinendem blassrosa bis tiefrotem Fruchtfleisch umgeben sind, das sich durch einen charakteristischen, süß-sauren Geschmack auszeichnet.
Die roten Frucht-„Perlen“ werden üblicherweise verwendet, um Süßspeisen, Wildgerichten und Salaten eine exotische Note zu geben.
Das Besondere: Der hohe Gehalt an Polyphenolen!
Neben Mineralstoffen und Vitaminen enthält der Granatapfel besonders viel Polyphenole. Gesundheitlich relevant ist in diesem Zusammenhang insbesondere der Gehalt an Anthocyanen und speziellen Tannin-Gerbstoffen wie dem sog. Punicalagin und Ellagsäureverbindungen. Diese Inhaltsstoffe sind besonders effektive antioxidative Schutzstoffe, da sie sehr gute Radikalfänger sind.
Ein Überhandnehmen der Radikale führt zum sog. oxidativen Stress der Zellen. Ursachen dafür können sein: starke Stressbelastung, extreme körperliche Belastung und externe Faktoren wie Umweltverschmutzung, UV-Strahlung, Viren und Bakterien.
In einer aktuell durchgeführten Untersuchung der Universität Hohenheim wurden verschiedene Granatapfelsäfte auf ihren Gehalt an Punicalaginen getestet. Es zeigten sich dabei große Unterschiede.
Am besten schnitt der Schoenenberger Granatapfel-Muttersaft ab, der einen mittleren Punicalagin-Gehalt von ca. 3000mg/l aufwies.












