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Wildbienen im Kräutergarten

Gemeinsam Hand anlegen. Hier werden Bambusstängel in das Holzgestell eingemauert.

Wildbienen im Kräutergarten

Schoenenberger und die GWW helfen der blühenden Vielfalt in der Natur.

Wildbienen brummen und summen meistens ganz gemütlich in der Gegend herum. Leider finden sie immer weniger Plätze zum Nisten. Auch die Nahrung, also Pollen und Pflanzenteile an den Feldrändern und in den Gärten werden weniger. Auf vielen Wiesen wächst nur noch grünes Gras und keine blühenden Kräuter mehr. Deshalb haben Mitarbeiter der Firma Schoenenberger in Magstadt ein Wildbienenhaus im Kräutergarten aufgestellt. Zusammen mit den Nachbarn von der GWW. GWW ist die Abkürzung für Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten.

 

 

„Keine Angst! Wildbienen werden keine wildgewordenen Bienenschwärme“ sagt Andrea Frank-Bühler. Andrea Frank-Bühler arbeitet bei Schoenenberger. Sie ist Biologin und kennt sich mit Insekten aus.

Zu den Insekten, die ein neues Zuhause finden sollen, gehören auch Löcherbienen und Mauerbienen. „Wildbienen sind meistens allein unterwegs und bilden keine Schwärme. Sie tun den Menschen nichts“, sagt die Biologin. Deshalb braucht man keine Angst zu haben vor Stichen.

Die Mitarbeiter des Berufsbildungswerks der GWW hatten zuvor einen stabilen Rahmen aus Holz gebaut. Hohle Stängel wurden zurecht gesägt und in Bündel gepackt. 

 

„Die Stängel müssen innen ganz glatt sein und dürfen keine Risse haben. Sonst verletzten sich die Wildbienen und die Flügel brechen ab“, sagt Matthias Weißer von der GWW.

 

In Holzblöcke wurden Löcher gebohrt als Nistplätze. Die Insekten krabbeln in die Löcher und legen dort ihre Eier ab.

Im nächsten Frühling sollen dann die jungen Insekten aus den hohlen Stängeln und Holzklötzen rauskrabbeln. Sie fliegen dann zu den blühenden Kräutern und Bäumen in der Nähe, sammeln den Pollen und befruchten dabei die Blüten. Nur wenn die Blüte befruchtet ist, kann eine Frucht daraus wachsen.

Nun sind alle gespannt, ob die Insekten sich wohlfühlen im neuen Zuhause, dem Wildbienenhaus im Kräutergarten.

 

 

Schoenenberger tritt der Landesinitiative für nachhaltiges Wirtschaften bei

Dr. Thilo Haßler, Prokurist bei Schoenenberger, unterzeichnet die WIN-Charta im Beisein von Umweltminister Franz Untersteller

Schoenenberger besiegelt weiteres Engagement für nachhaltiges Wirtschaften

Das Pflanzensaftwerk Schoenenberger ist neues Mitglied der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit Baden-Württemberg - WIN. Im Beisein von Umweltminister Franz Untersteller unterzeichnete Dr. Thilo Haßler, Prokurist und wissenschaftlicher Leiter im Pflanzensaftwerk Schoenenberger auf der Messe Stuttgart die Beitrittserklärung des Magstadter Unternehmens zum Nachhaltigkeitsnetzwerk Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit.

Mit der Unterzeichnung der WIN-Charta bekennt sich der Naturarznei- und Naturkosmetikhersteller zu den in der Charta formulierten Leitsätzen für eine nachhaltige Unternehmensführung.

„Die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit bietet eine Plattform für den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und für die Identifikation mit der Region“, so Minister Untersteller in seiner Ansprache an die unterzeichnenden Unternehmen. Schoenenberger ist durch Maßnahmen zur Energieeinsparung, Photovoltaik und Förderung des regionalen Bioanbaus bereits Vorreiter in Sachen Umweltschutz und nachhaltiger Unternehmensführung. 2016 wurde das Magstadter Unternehmen mit dem Umweltpreis des Landes für Unternehmen ausgezeichnet.

Über zwölf Leitsätze der WIN-Charta verpflichten sich Unternehmen zu Grundwerten des nachhaltigen Wirtschaftens. Dabei geht es beispielsweise um die Steigerung der Ressourceneffizienz und die Verringerung der Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen. Hier gilt Schoenenberger ebenso wie beim Einsatz erneuerbarer Energien und der Steigerung der Energieeffizienz bereits als vorbildlich.

 

Dr. Thilo Haßler und Minister Franz Untersteller mit der WIN-Charta

Ökosystemleistungen als Mehrwert für die Region

Unternehmen werden durch die Leitsätze der WIN-Charta angehalten, für die Region in der produziert wird, einen Mehrwert zu generieren. Auch soziale Aspekte, beispielsweise die Förderung des Wohlbefindens der Mitarbeiter, spielen bei der WIN-Charta eine Rolle.

Schoenenberger leistet bereits seit 90 Jahren wichtige gesellschaftliche Beiträge in der Region. Einerseits bietet der Naturarzneihersteller sichere Arbeitsplätze, andererseits schafft man ökologischen Mehrwert in der dicht besiedelten Region. Denn die Ökosystemleistungen, die der vielfältige Bioanbau von Arzneipflanzen „nebenbei“ erwirtschaftet, dienen insbesondere zur Förderung der Biologischen Vielfalt.

Bei der Herstellung der meisten Frischpflanzensäfte gilt bei Schoenenberger der Grundsatz „vom Feld in die Flasche in wenigen Stunden“. Die Transportwege von den Feldern in der direkten Umgebung sind kurz und sparen Ressourcen.

Schoenenberger wird nach dem Beitritt zur Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit binnen drei Monaten das Zielkonzept zur WIN-Charta sowie ein lokales Projekt zu Heilkräutern und Naturschutz vorstellen.

 

Andrea Frank-Bühler und Cassandra Wood (Team Schoenenberger), Peter Wüstner (Umweltministerium), Dr. Thilo Haßler

Hintergrund: 150 Unternehmen haben die WIN-Charta Baden-Württemberg bislang unterzeichnet. Mit dabei sind auch die AOK Baden-Württemberg, Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH, fischerwerke GmbH & Co. KG, aber auch große Unternehmen wie die EnBW AG oder die Daimler AG. Auch bundesweit und in den angrenzenden Staaten findet die WIN-Charta laut Umweltministerium große Beachtung. Laut der Mittelstandsstudie von Ernst & Young bewerten 79 Prozent der Unternehmen des deutschen Mittelstands bewerten das Thema Nachhaltigkeit ‚sehr wichtig‘ oder ‚wichtig‘.

Schritt für Schritt in Richtung nachhaltige Unternehmensführung. Seit 90 Jahren engagiert sich Schoenenberger für eine ressourcenschonende, nachhaltige Produktion von Naturarznei. Seit 2018 unter dem Siegel der „WIN-Charta“.

 

Sehen Sie sich die WIN-Charta Urkunde der Walther Schoenenberger GmbH und Co. KG HIER an. 

Das Zielkonzept des Unternehmens (pdf)

NDR-Bericht: "Erkältungen mit Ingwer und Andorn lindern"

15.01.2018 - Die NDR-Sendung "Visite" berichtet über die Heilpflanzen Ingwer und Andorn. Sie können das Video auf Youtube unter folgendem Link anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=716MJbZ-0vM (externer Link).

Natürlich berichtet über Tag der offenen Tür

12.10.2017 - Den Tag der offenen Tür im Schoenenberger Pflanzensaftwerk in Magstadt besuchte dieses Jahr auch das Magazin "natürlich". Zum Nachlesen und für alle, die es dieses Jahr leider nicht geschafft haben, gibt es nun eine ausführliche Reportage im aktuellen Heft. 

Das natürlich-Magazin liegt in Reformhäusern aus. Sie können den Artikel auch online lesen auf www.natürlich-magazin.de.

Landrat Roland Bernhard informiert sich im Pflanzensaftwerk

Als Zeichen der „gelebten Nachhaltigkeit“ übergeben Mitarbeiter von Schoenenberger an Landrat Bernhard zwei mit Pflanztröge mit Heilpflanzen, die von Mitarbeitern der GWW aus ehemaligen Einweg-Paletten hergestellt wurden. Foto U. Ostarhild

Anerkennung für die gelebte Nachhaltigkeit im Unternehmen

Beim Rundgang durch die Produktionshallen machte sich Landrat Bernhard einen Eindruck von der „Just in-Time“-Produktion im Pflanzensaftwerk. Denn hier müssen nicht nur die technischen Produktionsabläufe stimmen, sondern auch die hohe Qualität der frischen Heilpflanzen, die innerhalb von 2 Stunden nach der Ernte verarbeitet werden. Anerkennend äußerte sich der Kreis-Chef zum hohen Umweltengagement von Schoenenberger. 2016 hatte Schoenenberger den Umweltpreis des Landes für Unternehmen von Umweltminister Franz Untersteller erhalten.

Anschließend wurden einige Themen diskutiert, die Schoenenberger unter den Nägeln brennen. Zum Beispiel die Situation, dass Schoenenberger durch Siedlungsbau und Straßenbau Anbauflächen verloren gegangen sind und künftig noch verlorengehen. Roland Bernhard nimmt diese Bedenken gerne mit ins Landratsamt. Für ihn gilt es, die knappen Freiflächen im verdichteten Landkreis Böblingen ökologisch optimal zu nutzen. Der ökologische Anbau von Heilpflanzen trägt einen guten Teil zum Erhalt und Förderung der Biologischen Vielfalt im Landkreis bei. Da leiste Schoenenberger mit dem Anbau von Biokräutern auf rund 100 Hektar einen vorbildlichen Beitrag, so Landrat Bernhard, der selbst aus der Landwirtschaft stammt.

Der Landrat hat ein offenes Ohr für die Themen von Schoenenberger

Ein weiteres Thema für den Heilpflanzenanbau in der Region ist, dass der Klimawandel auch vor den Bio-Feldern nicht Halt macht. Man brauche Lösungen zur Bewässerung, sagte der wissenschaftliche Leiter Dr. Thilo Haßler und bat um weitere Gespräche diesbezüglich.

Der Landrat regte an, in die Geschenkkörbe des Landkreises künftig neben Heckengäu-Linsen, der klassischen „Ritter Sport“ oder dem „401er“-Stäffeles-Wein künftig auch die gesunden Produkte von Schoenenberger aufzunehmen. Beim Blick in das Regal mit allen Schoenenberger Pflanzensäften entschied sich Roland Bernhard für eine Flasche Schoenenberger Baldrian-Presssaft. Um nach dem Urlaub mit Ruhe und Gelassenheit an die Arbeit gehen zu können.

 

 

Tag der offenen Tür sorgt wieder für großes Interesse

Ein Highlight im Programm waren die naturheilkundlichen Vorträge von Peter Emmrich. Der ausgewiesene Experte der Pflanzenheilkunde, traf am Samstag auf sehr interessierte Zuhörer. Jeweils über 200 interessierte Zuhörer folgten den Ausführungen des Naturarztes. Emmrich praktiziert in Pforzheim als Facharzt für Allgemeinmedizin und kann über eine ganze Reihe von Anwendungsbeobachtungen berichten. Dieses Jahr sprach Emmrich zu den Themen „Vital und ausgeglichen durch den Alltag“ sowie „Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen“ und ging auf die vielen Fragen der Zuhörer ein.

Dr. Florian Block, Geschäftsführer von Schoenenberger, teilt die Begeisterung der Besucher. „Ich bin überwältigt, wie viele Menschen auch dieses Jahr den Weg zu Schoenenberger finden, die Produkte testen und sich für die Phytomedizin, gesunde Lebensmittel und Naturkosmetika interessieren“, so Block über den regen Andrang in den Werkshallen.

Neben Verkostungen, Beratungen zu den Pflanzensäften, zu den Bio-Lebensmitteln von Hensel und den natürlichen Kosmetikprodukten wurden auch die Führungen durch die Labors und die Produktionshalle der Heilpflanzensäfte wie in den vergangenen Jahren wieder sehr gut angenommen. Anschließend konnten sich die Besucher an der „gesunden“ Cocktail-Bar erfrischen und mit einem Stück Kuchen stärken. Dieses Jahr hatten die Frauen und Männer vom Magstadter Musikverein über 200 ganze Kuchen gebacken – und locker unter die Besucher gebracht.

 

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